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Der Gnadenhof von Merle Kulenkampff

 Auf meinem Hof, dem Amselhof,  leben 157 Tiere, davon 20 Pferde.
 Fast alle dieser Tiere wurden von ihren früheren Besitzern
 ausgesetzt oder beim Fleischhauer abgegeben.
 Mit viel Liebe habe ich es geschafft, aus all diesen teilweise kranken,
 verschreckten und aggressiven Tieren, wieder fröhliche liebevolle und
 gesunde Wesen zu machen.

 Merle Kulenkampff

 

 

News

2..Feb. 2016

Hallo liebe Amselhofer.

Wieder einmal wollen wir den Amselhof mit zwei Fotos in Erinnerung rufen.

Merle

 

 

 

 

 


 

5.Nov. 2015

Neue Fotos

Tiere vertehen sich

Klicken Sie auf das Bild um zum Fotoalbum zu gelangen.

Die Tiere können sich verstehen. Ein Vorbild für die Menschen.


 

11..Sept. 2015

Hallo liebe Amselhofer.

Hallo Liebe Amselhofer,

Wetten , dass Ihr schon ewig auf neues vom Hof wartet?
Und wetten, dass ich schon ein echt schlechtes
Gewissen habe weil ich nix schreib?
Gut, heute hab´ ich mir selbst das Versprechen abgenommen, endlich was zu tun. Zu erzählen, beschreiben, berichten, wie immer man es nennen mag.

Der Herbst ist da, der Sommer vorbei, und was für ein Sommer. So heiß, manchmal zu heiß. Viele Bremsen, viele Mücken, unendlich viele Fliegen. Ein Traumsommer für unsere Schwalben- nerviger Sommer für die Pferde. Des einen Freud des anderen Leid.
Aber schön war´s , nur das Meer fehlt im Waldviertel dann wär es perfekt.
Und jetzt zu den vielen Ereignissen, die in den letzten Monaten- Sommer- so geschehen sind- zumindest am Amselhof.

Ich weiß ja garnicht, wo ich anfangen soll. Erstmal, allen Tieren geht es soweit gut. Die meisten haben diesen Sommer gut überlebt. Michael hat alle kaputten Zäune erneuert, und wir hoffen, dass wir wieder für ein paar Jahre „Zaunruhe“ haben. Die Koppeln wurden von den eisgefallenen Bäumen befreit, so das unsere Pferde ohne Probleme über die Wiesen galoppieren konnten- und noch immer können- sofern wir einen tollen Herbst bekommen.



Durch die lange Hitze trocknete unser Pferdeteich aus. Schlecht für die Pferde und Schwalben (wir hatten unglaublich viele). Friedl ( Freund meiner Tochter) baggerte den alten Schlamm aus dem Teich und füllte ihn mit gutem frischen Wasser auf. Keiner kann sich vorstellen, welch eine Freude die Pferde hatten. Es wurde gebadet, geduscht, gespielt. Die Schwalben konnte wieder über den Teich fliegen um Wasser zu fassen und Mücken zu fangen.

Und am Abend, bis vor ein paar Tagen (es ist jetzt zu kalt) tobte sich auch unser Mr. Birdy aus. Ich habe noch nie einen so Wassernärrischen schwimmwütigen Hund gesehen. Es war jeden Abend sehr lustig ihm beim „Training“ zuzuschauen.

Unser letztes Schafi, 20 Jahre alt, hat den Sommer relativ gut überstanden. In der Früh muss ich sie vorne anheben, damit sie hochkommt, aber dann marschiert sie immer gleich zum Futtertrog, Sie fraß mit Freuden und blieb den ganzen Tag bei den Pferden auf der Koppel. Eigentlich dachte ich im Frühling, dass sie kaum noch lange leben würde, und suchte für unser Eselmädchen Malve eine ältere Ziege. Fpür den Fall, dass unsere Schafdame denn doch zu ihren Freunden in den Schafhimmel fliegen wollte.
Eine sehr freche, schwarzweiße Ziege, etwa 11 Jahre alt,zählt jetzt auch zur Herde.Kaum war sie da, entschied sich unser Schafi, doch noch länger zu bleiben.So kann´s gehen.

Da hab ich noch eine eigenartige Geschichte; Madonna, eine sehr große schwarze Stute (langsam wird sie grau) 27 Jahre alt, hatte diesen Sommer starke Kreislaufprobleme. Immer wieder kippte sie einfach um. Auch wenn sie aufstand musste sie sich irgendwo anlehnen um dann doch wieder umzufallen. Kaltes Wasser im Nacken, Kreislauftropfen, Bachblüten, über Tage ging´s so dahin. Sie tat mir nur noch leid und ich war der Meinung, dass sie einfach keine Lust mehr hatte aufs Leben.
So rief ich meinen Tierarzt an und bat Ihn, sie von ihrem Jammervollen Zustand zu befreien. Während ich mit Ihm sprach stand ich bei ihr, sie lag in der Box und schien ganz apathisch. „Leider bin ich auf Schulung und kann erst in Zwei Tagen kommen“, ich solle mich noch mal melden. Madonna hörte das Gespräch voll mit, spürte wohl genau das es sich um sie drehte.
Nachdem ich aufgelegt hatte, stand sie auf, schaute mich an und ich hab´s genau gehört: „ Wenn und wann ich gehe entscheide ich selbst“, sprachs und ging zu den anderen Pferden auf die Koppel raus.
Das ist jetzt 7 Wochen her und alle Kreislaufprobleme scheinen verschwunden zu sein. Wunder gibt es immer wieder.

Viele Mädels haben bei  uns diesen Sommer mitgeholfen,Ställe geputzt, Pferde geknutscht, mit den Hunden gespielt und Katzen gestreichelt.
War ein schöner Sommer!

Danke für euer immerwährendes Interesse für den Amselhof. Wann immer wer Lust und Laune hat- wir freuen uns auf einen Besuch.
Und Danke für die Spenden die wir immer bitter nötig haben.
Auf in den Herbst,
Merle

PS: Etwas muss ich noch sagen. Die momentane Situation dieser armen Menschen, die zu tausenden in Europa ankommen- freuen wir uns über Ihr Vertrauen, es genügt schon ein lächeln.
Ehrfurcht vor dem Leben.
(Albert Schweitzer)


4..April 2015

Wunderschöne Ostertage meine Lieben

 

Wie immer Wind und Schnee vorausgesagt, wie könnte es anders sein – und täglich grüßt das Murmeltier – oder halt alle Jahre wieder. Dennoch, der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten, und das ist gut so.

  Winterfell

Unsere Pferde ziehen sich langsam ihre Wintermäntel aus und schauen teilweise recht Zottelig aus, besonders bei den Haflingern ist´s gefährlich vorbei zu gehen, wenn sie sich schütteln fliegen die Haare in Büschen durch die Luft, und wenn man Pech hat sieht man dann so aus wie sie. Meine Waschmaschine und mein Trockner sind darüber nicht sehr erfreut.

Für drei Tage sind zwei junge Herren bei uns auf dem Hof (14 und 18 ) und versuchen sich am wilden Land- und Tierleben. Beide sind sehr lieb und fleißig aber doch auch ein bissel Erstaunt, wie´s auf so einem Hof abgeht.

Unseren Tieren geht es im großen und ganzen Gut, aber langsam geht auch ihnen das Wetter auf die Nerven so wie uns.

Die letzten Tage Sturm haben unsere eh schon vom Winter und Eis in Mitleidenschaft gezogene Koppel Abzäunung fast restlos  zerstört und wieder sind Bäume abgebrochen.

Wir könnten mehr denn je liebe Freunde brauchen
die uns helfen- mit Tat und Hand und finanziell.

  Mr. Birdy

Vor 2 ½  Monaten kam „Mister Birdy“ zu uns. An einem Samstag Vormittag stand meine Tochter mit einem Hundeähnlichem Etwas in der Küche und sagte: Das ist Raul und der bleibt erstmal bei uns. Eigentlich war da nur ein Riesenkopf und ein Skelett mit Fell.

Ich hab echt schon viel traurige Tiergestalten gesehen, aber das war sogar für mich schockierend.

Wie auch immer, ich hab ihn Mister Birdy getauft- er hat oben am Genick einen weißen Fleck der aussieht wie ein fliegender Vogel. Sechs- sieben mal am Tag bekam er kleine Portionen Futter bis sein Körper sich langsam erholt hatte. Jetzt wiegt er sicher 12 kg mehr, sieht Top aus, wundert sich aber jeden Tag, das es nicht mehr so oft was Gutes zum Essen gibt.

Er lebt zwischen Katzen und Hasen in meiner Küche, da er sich mit Hunden (außer mit meinem Mopsi) nicht wirklich gut versteht.

Pferde, Hühner, Schaf und Esel sind kein Problem. So begleitet er mich beim Füttern und Ausmisten. Ansonsten schläft er vorm Ofen und freut sich über jeden Besuch. Ja, er ist ungefähr 7 Jahre alt.

Liebe Leute, ich bin so müde und muss jetzt echt schlafen gehen.

Ich wünsche Euch viele fröhliche Tage und uns allen
einen wunderschönen Frühling
und eine friedliche Zeit

Merle

Bleibt wachsam

 


24..Februar 2015

Liebe Amselhoffreunde!

 

Ein neues Video  über den Amselhof hergestellt von  Tiervision.de
viel Spaß beim zusehen (dauert ca. 16 Minuten)

liebe Grüße

Merle


 

 

31..Dezember 2014

Hallo , Ihr Lieben!

Wunderschönen Tag
wünsch ich untreue Seele.

   Seit Wochen nehme ich mir vor Euch endlich mal wieder was Neues vom Amselhof und seinen Bewohnern zu erzählen, aber irgendwie – zu müde. Am Abend, keine Lust, und leider auch manchmal zu viel Schmerzen, um gerade denken zu können.
   Aber heute ist´s dann doch wichtig, so kurz vor´m
Neuen Jahr.

   Die letzten Monate war es doch recht wild bei uns. Tier- und Wettermäßig . Unser altes Schaf Mulle ist gestorben (16 Jahre) und unsere liebe Monique, ich hab das letzte mal schon von Ihr erzählt, ist in Ihrer Box gestorben. Noch „rechtzeitig“ vor dem kalten Winter. Einige alte Hasen sind in den Himmel gehoppelt und einer der 3 letzten Zwerghähne kräht jetzt auf irgendeiner Wolke.

   Das letzte mal hab ich ja von unseren Masthühnchen erzählt, die wir, weil nicht groß genug gewachsen, zu uns genommen haben. In der Zwischenzeit  sind sie Riesenhühner geworden, geschätzte  5-7 Kilo, sehr lieb und zutraulich und sie legen jeden Tag viele Eier (oh Wunder) teilweise mit zwei Dotter.

Pferde

   Ansonsten alles beim Alten, Pferde mit dickem Pelz, Hunde lustig und laut, Katzen schlafend rund um die Kachelöfen, Hasen und Hühner und Gänse zwischen Schnee und Stroh dem Winter trotzend. Vor ungefähr 6 Wochen habt Ihr sicher im Fernsehen gesehen, das im Waldviertel kurzfristig die Eiszeit ausgebrochen war. Für´s Auge war es ja wunderschön, aber für unsere
Bäume war´s echt eine Katastrophe. So viel abgebrochene Tannen, Fichten und Föhren, die Wälder sehen echt dramatisch aus, aber auch die Laubbäume sind abgeknickt wie Zahnstocher, leider auch bei uns auf der großen Pferdekoppel hat es einen Großteil  der Bäume getroffen.
Selbst unsere Bäume rund um den Hof hat es erwischt, und leider auch einen Teil unseres Zaunes, den Michael Gott sei Dank notdürftig reparieren konnte, damit unsere Gänse nicht abhauen können.

   Der nächste Frühling und Sommer bringt somit viel Arbeit, all diese kaputten Bäume zu schneiden, zersägen, aufladen in den Hof bringen und zu verstauen.
Falls irgendjemanden langweilig sein sollte und der Umgang mit Sägen nicht fremd , ist jederzeit gern gesehen und willkommen.

   Auch ich fühl mich so ein bissel wie ein zerbrochener Baum, ich hab´s tatsächlich geschafft mir seit dem Sommer 3 mal die Rippen zu prellen. Erst links dann rechts und jetzt vor ungefähr 3 Wochen nochmal links.
Freunde ich kann Euch nur sagen, beim 3 mal ist nicht mehr lustig, nur noch Au!

   Ach ja, das muß ich ja auch noch kurz erwähnen. Ich war im November in Bad Ischl bei einer Lesung für meinen Hof. Es war sehr sehr nett und alle Leute dort ganz besonders Lieb. Nochmals vielen Dank an Angi und all Ihre Freundinnen die da wirklich super zusammengeholfen haben, damit dieser Abend so gut verlaufen ist.

   Ende November war ich dann noch in Steyr eingeladen zu einer Evangelischen Kinder und Tiermesse. Ich konnte ein bissel vom Amselhof erzählen, mitfeiern und singen. So viel schöne Energie in dieser hübschen kleinen Kirche.
Danke.
Puppe
   So, und jetzt bleibt mir nur noch, mich bei all den Menschen die den Tieren vom Amselhof und mir das ganze Jahr die Treue gehalten haben.
Besonders Mascha und Michael, die Tag für Tag hier arbeiten, und ohne die ich eh schon nicht mehr wäre, Edith meine liebste Freundin, die mich immer und immer wieder unterstützt. Andi, meinen Heumann, der mir trotz schlechter Bezahlung immer wieder Heu für die Pferde bringt, ohne Ihn wären meine Pferde sicher nicht so zufrieden und satt.
Werner, Babsi und Bernadette, meine treuen Hufschmiede, sie kümmern sich seit Jahren um die Hufe meiner Pferde und betrachten ihre Arbeit bei uns als Freundschaftsdienst.
   Und dann die vielen lieben Amselhoffreunde die immer
wieder unser Konto füttern.
Danke Danke Danke
und bleibt dem Amselhof und seinen vielen zum Großteil doch schon alten (mich eingenommen) Viechern gewogen.


Danke für Eure Unterstützung


Viel Glück, Freude, Erfolg und vor allen Dingen
Liebe und Vertrauen
wünschen Euch allen
Merle und Co

   Ps.: Danke auch an alle Mädels und Jungs die uns in
diesem Sommer hilfreich in Stall und Hof zur Seite standen! Und ich hoffe auf viele junge Leut´ die da auch im nächsten Jahr Lust und Laune haben uns auf dem Amselhof zu besuchen und mitzuarbeiten.
(Jung sind die, die sich so fühlen)
 


 

 

10..November 2014

 

LESUNG
am 8. 11. 2014, 17.00 Uhr
Trinkhalle in Bad Ischl

Angie Stadler hat diese Veranstaltung in Bad Ischl möglich gemacht.
Viele Freunde haben Angie bei den Vorbereitungen zu dieser Lesung
unterstützt und viel Zeit und Mühe dafür aufgewendet.
Herzlichen Dank an alle!
Es sind über 100 Besucher zur Lesung gekommen.

hier zum Fotobericht (PDF)

 


 

5.September 2014

Hallo , Ihr Lieben!

lang lang ist´s her, das ich mich gemeldet habe, um vom Amselhof und seinen Bewohnern zu berichten. Aber ehrlich, ich bin ja nicht mehr die jüngste und am Abend bin ich so müde, das ich, sobald ich mich hinsetze eigentlich auch schon eingeschlafen bin.

  So und heute bin ich in Frauenstein, bei dem Grab meiner Eltern beziehungsweise in meinem kleinen Häusl in dem ich ja teilweise auch groß geworden bin- mein Ruhepol. So nutze ich die Zeit um mein schlechtes Gewissen euch Amselhoffreunden gegenüber etwas zu beruhigen.

  So viel ist bei uns geschehen mit den Viechern, daß ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.
Insgesamt haben wir jetzt 3 Hunde aus der Tötungsstation in Ungarn; Puppe, Billy und Charly.

  Von Puppe, unserem riesigen Hund hab ich ja schon  erzählt. In der Zwischenzeit ist ihr Fell wunderschön nachgewachsen, sie hat sicher 10 kg zugenommen und schaut aus wie ein Eisbär. Eigentlich bewegt sie sich auch so. Sie ist lieb und schmusig und schläft gern. Nach wie vor wohnt sie im großen Wohnwagen, es ist Ihr Reich und wird´s sicher auch bleiben.

  Billy, ein schwarzer, sehr hochbeiniger einjähriger Rüde mit weißer Brust. Er kam zu uns unglaublich verängstigt, hat sich ständig versteckt. Keine Angst vor den Hunden, aber vor den Menschen, unendliches ganz hohes Bellen und von hinten in die Beine zwicken. Wenn man sich umgedreht hat, rannte er davon. Quietschend Bellen kann er immer noch, aber ansonsten ist er ein großer Schatz.

  Unser geliebter Hund Tobi, Kniehoch, schwarz mit weißer Brust, ein Mischling, lustig, laut sehr klug, frech und wendig.
Kam zu uns vor 11 Jahren. Er war schon seit einiger Zeit ziemlich krank, trotzdem immer noch lustig. Dann kam Billy; Tobi und Billy verstanden sich von Anfang an sehr gut. 14 Tage nach Billy´s Ankunft starb Tobi, sehr schnell und leicht. Über unsere Traurigkeit muss ich nicht weiter berichten….!

  So und jetzt, Ihr könnt mich wirklich für verrückt halten,
aber Tobi ist wieder da- Billy schläft seit Tobi´s  Tod auf seinem Platz, versteckt seine Knochen genau da wie Tobi, springt über Türen wie Tobi, fängt die Bälle aus der Luft wir Tobi usw. und er pieselt sogar nur da wo auch Tobi das tat.

  Und da gibt es auch Charly. Ein brauner Mischling, etwa ein Jahr alt. Er wurde praktisch zweimal gerettet. Es gibt da eine Dame die immer wieder Hunde aus Tötungsstationen  „rettet“ und dann weiter verkauft. Charly war auch so ein Hund. Allerdings kam sie mit ihm nicht zurecht, angeblich wegen ärgstem Aggressionspotential. Sie sperrte ihn zwei Monate in eine Garage. Egal, wie auch immer, er wurde ihr wieder weggenommen und landete bei uns auf dem Amselhof. Charly ist alles andere als Aggressiv, im Gegenteil  zu allen Tieren lieb und zu den Menschen sowieso.
Schön das er bei uns angekommen ist.
Soviel von unseren neuen Hunden- Gottseidank geht´s unseren alten Hunden auch gut.

  Jetzt zu unseren vielen Babies aller Art.
2 hinreißende Katzenbabys , getigert 3Monate alt, mit den Namen Isidor und Walpurga.
13 weiße Hühner, ungefähr 2 Monate aus der Hühnermaststation, so lustig und lieb. Seit 10 Tagen ein Gänsebaby, nach einigem brüten doch noch geschlüpft, eigentlich viel zu spät  in diesem Jahr, hoffentlich gibt´s noch ein paar warme Tage.

  Dank des doch kühlen Sommers können unsere Pferde sehr Oft auf die große Graskoppel raus.
Unsere alte Lady Monique (34 Jahre) geht dann immer mit Ihrem Freund Jupiter (16) auf die kleine, ehemalige Kuhkoppel. Monique ist wirklich schon sehr klapprig beieinander, wirklich Nur noch Haut und Knochen, obwohl sie viel, sehr viel gutes Futter frisst. Jeden Morgen, wenn ich in den Stall komme wiehert sie , freut sich auf´s Essen und friert ganz fürchterlich. Bevor sie aus dem Stall geht, wird sie je nach Temperatur (und das sind immer Plusgrade) in ein bis zwei Decken eingewickelt!
Hallo,  wir haben halbwegs Sommer, trotzdem friert dieses liebe, noch immer, trotz Dürrheit  wunderschöne Pferd, Augen so klar wie eine junge, Stimme so hell, Ohren die noch alles hören. Und diese liebe alte Monique erlebt und  sieht seit ungefähr 15 Jahren zu, wie alte Pferde und Freunde bei uns sterben. Alle großen Tiere, ob Pferd oder Mullekuh müssen von der „Tierverwertung“ abgeholt werden. Damit dies einfach für die Fahrer ist, werden unsere toten  Freunde zur Kuhkoppel gebracht. Leider immer einsehbar für die Lebenden; es ist so und leider gibt es da auch keine andere Möglichkeit. Wenn ich ehrlich bin, hab ich das auch nie so wirklich wahrgenommen, dass dies für meine Pferde so ein Problem ist.
  Bis ich diesen Frühling Monique und Jupiter zur Kuhkoppel zum grasen brachte. Jupiter, der erst seit 2 Jahren bei uns ist, hatte keine Probleme über die Straße zur Koppel zu gehen, aber Monique blieb immer wieder stehen, oder schlich ganz langsam  hinter  mir her. In ihrem Kopf (Sie weiß wie alt Sie ist) war nur- ich will nicht sterben, Kuhkoppel = Tod, wie erstaunt war sie, als wir sie ein paar Stunden später wieder abholten. Beim zweiten mal hatte sie schon mehr Vertrauen und jetzt wiehert sie, freut sich total, wenn sie mit ihrem Freund Jupiter auf die Wiese darf und geht viel schneller als Jupiter. Toll, oder?
Und da glaubt doch noch der Großteil der Menschen das Tiere nix
Spüren, nix wissen und nix denken!!

  Habt´s noch ein bissel Zeit für eine unglaubliche Geschichte
Über Hühner?
Bin gespannt ob Ihr bei eurem nächsten Grillhendl daran denkt, den von nichts anderem erzähl ich jetzt, oder eigentlich nur von der Faszination, von uralter Prägung die in uns aller Hirn ist- auch von Hühnern.

  Die Geschichte von den weißen gefiederten Wesen.
Hab ja schon mal erzählt, das wir ab und zu Hendeln aus einer Maststation  zu uns nehmen, Hendl die nicht schnell genug wachsen, einfach halt zu klein bleiben. Inzwischen haben wir 16 von diesen weißen Federgetier. Alle werden groß, das Gefieder wird wunderschön Dicht und alle sind so lustige und zutrauliche Herrschaften.
Ich muss kurz mal ausholen, diese Küken, etwa einen Tag alt, manche haben noch die Eierschale auf dem Kopf, werden in Kisten in die verschiedenen Maststationen gebracht, um nach 5-6 Wochen wieder abgeholt zu werden. Wichtig für meine Beobachtung ist eigentlich nur, das diese Tiere über viele Generationen niemals von Elterntieren gelernt haben am Boden zu scharren, nach Futter zu suchen, oder gar Würmer aus der Erde zu ziehen, sich im Sand das Gefieder zu putzen, eine Hühnerleiter raufzutapsen um dem nassen Boden zu entgehen.Dies alles tun unsere süßen Hendelkinder. Und für mich das Absolute:
Die Größeren zeigen den Kleinen wo es gutes Futter gibt, und wenn es zu kalt wird heben sie ihre Flügel und lassen die Zwerge darunter zum Schutz und zur Wärme. Und das machen Tiere , die nie die Möglichkeit hatten mit Eltern aufzuwachsen.
Liebe und soziales Verhalten ist in uns allen gespeichert, warum nutzen wir es so wenig?
Ich jedenfalls bin dankbar, jeden Tag von all meinen Tieren immer und immer wieder zu lernen.
  So, jetzt hab ich euch genug gequält mit Amselhofgeschichten, ich wünsche euch einen warmen sonnigen und bunten Herbst!

Eure Merle


  Ach ja, und wenn Ihr ein bissel Geld übrig habt´s?


DANKE!

Solange der Mensch Tiere schlachtet, werden die Menschen auch einander töten. Wer Mord und Schmerz sät, kann nicht erwarten, Liebe und Freude zu ernten.

Pythagoras

***


Vielen Dank  für folgende Spenden:

MS- Elektronik – Waschmaschine
Michi Hager -  100€
Monika Kirchmayr -  100€
Manu Hametner -  50€
Höwa Naturprodukte  -  Futterspende
Hedwig  -  Decken
Babsi Stadler  -  Sachspenden
DANKE


Einladung Lesung Bad Ischl  8 11 2014 

 


 

20.April 2014

Hallo , da bin ich wieder!!

Hab versprochen, über unsren Neuzugang zu erzählen „ Puppe von Flokati“.
Also als erstes- eine total entzückende, hinreissende, völlig verknutschte, schmusende, neugierige, verspielte, liebevolle, tolerante große Puppe.

 

Bin so froh, daß sie auf unserem Hof ein Zuhause gefunden hat, und möchte hiermit bitten, alle die Lust und Freude hätten, einen Hund zu haben, schaut´s euch um einen Hund egal aus welcher Tötungsstation auch immer zu retten- frei und für´s Leben! Das letzte mal habe ich geschrieben das wir Puppe mit Hilfe von Narkose und Tierarzt scheren wollen. Vergessen- keine Chance



 Dank Julian (Enkel) konnte ich Puppe all ihre stinkenden grauslichen Wolltreats mit der Schere wegschneiden, somit das schlimmste an Altmüll entfernen. Meine liebe Freundin Daniela Sainitzer (auf unserer Homepage ist sie mit ihrem Tierlied zu hören) hat sie ausgependelt und unsere Puppe hat all ihr grausliches Vorleben in kurzer Zeit verarbeiten können. Und jetzt ist sie wirklich ein Traummädchenhund. Ach ja, zum Schluß; Vielleicht möchte jemand eine Patenschaft für unsere Puppe übernehmen?

Alles Liebe und frohe friedliche Ostern
bis bald

Merle


 

3.April 2014

Einen wunderschönen Tag,

 Vieles gibt es zu erzählen, Gutes und Trauriges.

Ich fang mal mit dem Positiven an.


Wir haben einen neuen Hund- aus einer Tötungsstation in Ungarn. Eingefädelt hat des meine Tochter Mascha. Immer wieder hat sie mir Fotos von diesen armen Hunden gezeigt aber ich hab, obwohl ich wirklich großes Mitgefühl für diese Wesen habe, abgewunken. Und dann sah ich sie, ein Riesenhund in einem Käfig, in einem Gitterkäfig von höchtens 1 m³. Es ist ein Commodore, ungefähr 90 cm hoch und genauso lang. Sie konnte also gerade aufstehen und wieder hinlegen, und das seit 3 1/2 Monaten, ohne Aussicht jemals gerettet zu werden. Langer Rede kurzer Sinn- jetzt ist sie bei uns und eine ganz Liebe, „Puppe von Flocati“ heißt sie jetzt.

Zottelig schmutzig mit einem sehr starken Eigengeruch. Am Dienstag wird sie geschoren, all dies stinkige Fell muss weg. Da das natürlich nicht so einfach wird, muss sie in Narkose gelegt werden und unsere Tierärztin wird sie scheren. Da mit dem baden wird wohl noch einige Zeit dauern, da muss sie noch mehr Vertrauen aufbauen. Aber so ist sie sehr brav und auch schon lustig, verträgt sich mit allen anderen Hunden, kein Problem mit Pferden und sonstigem Getier. Nur die Katzen müssen vorsichtig sein und manchmal auch ganz schnell. So, das war mal das erste von unserer Puppe.
 

Noch ein neues Wesen lebt jetzt bei uns, und zwar das Huhn Roberta. Essen und schlafen bei den Gänsen, zwischen Pferden und Schafen und Schweindi gackernd herumlaufen und jeden Tag ein Ei legen. Wo immer sie herkommt, wem auch immer sie davongelaufen ist, wer weiß. Bei uns scheint es ihr zu gefallen, da sie jetzt sicher schon 4 Wochen bei uns zu Hause ist und doch jederzeit wieder durch den Zaun rausschlüpfen könnte.

Egon unser Hahn aus der Maststation wird bald ein Jahr. Er lebt glücklich zwischen den Hasen, maschiert jeden Tag ein paar Stunden durch unseren Vorgarten, sonnt sich, und wenn er keine Lust mehr hat, wackelt er allein zurück ins Hasenzimmer. Ach ja und er wiegt ungefähr 10 kg und ist mit erhobenem Kopf 50 cm hoch.

Und noch was Nettes, zur rechten Zeit zum Osterhas´ hüpfen wieder ein paar entzückende wuschelige Hasenbabies herum.

So und jetzt, nach all diesen schönen Dingen kommt was Trauriges nach.

Musika, eine meiner lieben altgedienten Haflingerstuten, hat sich von uns verabschiedet.Vor ungefäht 16 Jahren hab ich Musika mit schwerem Lungenemphysem – Dampfig (Pferdeausdruck) vom Fleischhauer, vom Transporter runter gekauft. Sie konnte kaum atmen und bei jedem schnelln Schritt hustete sie zum Erbarmen.

Sie war so lieb und voller Vertrauen und Lust zum Leben - Dank einer sehr guten Tierärztin hier bei uns im Umkreis,sie arbeitet mit chinesischer Medizin, Akupunktur und Homöopathie, wurde Musika in ganz kurzer Zeit wieder Topfit. Ein tolles Pferdemädchen im Gelände, brav an der  Longe für Kinder und eine beherzte Springerin.Ein absolutes Kinderpferd und ihr Kosename war Schmusi bei ihren Reiterinnen, das sagt alles, oder? Vor 3 Wochen hatte sie ein paar „Schlagerl“ hintereinander,war dann völlig desorientiert.Naja, Tierärztin- Einschläfern- Verabschiedung- Tränen,ganz schnell und unerwartet. 34 Jahre alt, 16 Jahre immer gesund, lustig, freundlich und zuverlässig- gute Freundin für alle Menschen und Tiere.

Danke, das du bei uns warst.

Liebe Grüße

Merle

 

PS: Das Leben ist schön, auf Erden und im Himmel!


 

19.März 2014

Neue Fotos der Tiere vom Amselhof

Auf das Bild klicken um die Fotogalerie zu öffnen.
Bilder aufgenommen von Mascha März 2014

 

10..März 2014

Hallo Ihr Lieben,


Ich bin zurück aus Berlin; toll war´s.
Zum ersten Mal in Berlin und wahrscheinlich auch zum letzten Mal. Viel hab ich Dank Zeitmangels nicht gesehen, aber es hat mir trotzdem total gut gefallen. Viele liebe lustige Menschen kennenlernen dürfen, viel gelacht, viel über Berlin gelernt, Dank der netten Herren die mich rumgefahren haben. Vom Flughafen zum Hotel, vom Hotel zum Studio, vom Studio zum Hotel, vom Hotel zum Flughafen. Wie sagte Kennedy „Ich bin ein Berliner“ , hab die Reste der Mauer gesehen, bunt bemalt, alles über den schrägen Flughafen gehört, in einem Österreichischen Restaurant gegessen, die weder wussten was ein Achterl Rot, noch eine Melange ist (Schade), Fiaker gesehen, Hunde ohne Leine und Beißkorb erlebt und eigentlich Dank der vielen schönen alten restaurierten Häuschen, Bäumen und Grünflächen heimatliche Gefühle gespürt hab.  Hallo Wien !


So, und jetzt bin ich wieder da im Amselhof, die Realität hat mich wieder. Jetzt da es doch nach Frühling aussieht, muß ich zugeben, das auch dieser nicht wirklich kalte Winter viel Schaden angerichtet hat. Die Tage mit Eis und Reif und Eis und Sturm hat unseren kleinen Wald auf der Pferdekoppel ziemlich zerstört einige Bäume sind gebrochen und haben die Koppelzäune zerschlagen; viel Arbeit, viel Geld. Die Abwasserleitung von Küche und Badewanne sind durch die Wurzeln eines wunderschönen Baumes total zerstört. Seit November  kann unser Wasser eigentlich nicht mehr ablaufen, wir müssen alle Rohre neu verlegen, der Baum wird sicher nicht abgeschnitten, er schenkt uns jedes Jahr im Frühling eine herrlich weiße Blütenwolke- seit 32 Jahren.

Der Frühling wird wieder wie jedes Jahr Arbeitsreich und sehr teuer. Eigentlich liegt mir ja dieses Jammern nicht, aber ab und zu überkommt es mich halt.

Wenn es denn da draußen irgendjemanden gibt, der Lust und Zeit hat, mal ein richtig verrücktes Leben zu führen, für ein bis zwei Monate Dinge zu tun, die Er oder Sie sonst nie macht; zB Tiere streicheln, Bäume zersägen, Luft durch den Körper zu lassen, gut zu essen und tief zu schlafen- viel zu lachen und das Leben voll zu erleben- sei Herzlichst Willkommen auf dem Amselhof.

Wer dies alles nicht will, könnte uns ja ein wenig (oder mehr?) finanziell unterstützen. Und uns dann jederzeit besuchen und schauen was wir alles reparieren konnten mit den Spende, die uns jetzt glücklich machen.


In diesem Sinne

Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind, jeder Tag ist gut.

Weil wir am Leben sind ist jeder Tag gut

DANKE


Merle


 

26..Februar 2014

Hallo liebe Amselhoffreunde,

 Die ARD, das  Erstes Deutsches Fernsehen bringt zum 50 jährigen Gedenken an die Erste Sendung und an Hans-Joachim Kulenkampff

"Einer wird gewinnen" am Sa, 01.03.14  20:15

Merle wird dabei sein.

Das internationale Quiz mit Jörg Pilawa
Gäste: Ornella Muti, Hans Sigl, Francis Fulton-Smith, Rolando Villazon, Kai Joachim Kulenkampff, Jean Asselborn, Natalie Geisenberger
Jörg Pilawa ist zurück im Ersten. Am Samstag, 1. März 2014, präsentiert er live aus Berlin die einmalige Neuauflage des erfolgreichsten Quiz' aller Zeiten: „EWG - Einer wird gewinnen". Eine Hommage an eine Legende des deutschen Fernsehens: Hans-Joachim Kulenkampff.
Vor 50 Jahren brachte Hans-Joachim Kulenkampff mit seiner Show internationales Flair in die bundesdeutschen Wohnzimmer. Auch Jörg Pilawa wird acht Kandidaten aus acht europäischen Ländern begrüßen: Am Samstag sind in Berlin so prominente Namen dabei wie der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, die italienische Schauspielerin Ornella Muti und unsere Doppel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger. Opernsänger Rolando Villazón wird für Frankreich, das Land in dem er lebt, antreten. Und Jörg Pilawa erwartet Schauspielerin Inez Björg-David (Dänemark), Schauspieler Francis Fulton-Smith (Großbritannien), Lilly Becker (Niederlande) sowie Hans Sigl (Österreich).
Es wird ein Wiedersehen geben mit der charmanten Kuli-Assistentin Gabi Kimpfel und Kai Joachim Kulenkampff, der Sohn des legendären Showmasters, wird dabei sein. Natürlich darf der Butler nicht fehlen. Wer das sein wird, wird nicht verraten. Auch Moderator Jörg Pilawa weiß nicht, wer ihm Hut und Schal inklusive bissiger Kommentare überreichen wird.

 

 


 

20..Jänner 2014

Hallo liebe Amselhoffreunde,

 

Phantasie ist wichtiger als Wissen –
Denn Wissen ist begrenzt  (Albert Einstein)


In diesem Sinne wünsch ich allen Freunden des Amselhofes  - wenn auch leicht verspätet ein wirklich phantasievolles, fröhliches, aufmerksames, liebevolles helles Jahr. 
Ich beginne mit einem Erlebnis einer lieben Freundin; Vroni fuhr von Tulln nach Wien über den Riederberg. In dieser Gegend leben noch viele Fasane, ein wohl noch sehr junger Fasan lief völlig verstört auf der Straße hin und her. Vroni fuhr vorsichtig an ihm vorbei, allerdings weiter. Nach etwa 200 Metern packte sie das schlechte Gewissen, wendete und fuhr zurück um dieses verwirrte Fasanenbaby zu retten. Sehr löblich – und dann?
Da steht am Straßenrand ein echt Supercooles Auto, und ein junger Mann im schicken Anzug und Designerschuhen versucht Diesen kleinen Burschen einzufangen, er schafft es auch und trägt ihn durch eine total nasse Wiese den Hügel hinauf zu einem kleinen Wäldchen, und somit in Sicherheit vor dem Autoverkehr.
Ist das nicht eine wunderschöne Neujahrsgeschichte. Für mich Bedeutet es wiedermal :  BITTE KEINE VORVERURTEILUNG Auch Schicki -micki Leute können ein „wirkliches“ Herz für Tiere haben – ohne Kameras und Tamtam.  DANKE

So, und jetzt zurück auf den Amselhof- weit entfernt von Schicki -micki, eher zur Zeit  Schlammi- schmutzi und doch fröhlich lustig und gesund. Liegt wohl auch an diesem doch relativ warmen und sonnigen Winter.

Trotzdem eine traurige und doch eigentlich auch schöne Nachricht habe ich da noch;
Am 2. Januar wurde unser von allen so geliebter Ochse Marvin eingeschläfert. 

Marvin


Seit seine Mama Mable am 9. Oktober .12 verstarb War er schon immer wieder sehr traurig, Menschen würden Sagen Depressiv. Die Geburt unserer Ziegenbabies hat ihn ein Bisschen abgelenkt, aber nicht wirklich.  Seit dem Jahrestodestages seiner Mutter (Ihr könnt mich ruhig Auslachen) wurde es wieder schlimmer und nicht nur ich hatte Das Gefühl das Mable vermehrt wieder anwesend war. Wie auch immer, ab Dezember wurde er trauriger und müder und dadurch auch lustloser aufzustehen und rauszugehen. Seinen Geburtstag am 25. Dezember – unser Überraschungs-Christkind vor 20 Jahren – genoss er noch mit gutem Essen

Nebel 2014

und der, ob Ihr mir glaubt oder nicht absoluten Anwesenheit
seiner Mama Mable. Aber echt, dann half gar nichts mehr. Am 2. Jänner starb er mit Sicherheit glücklich beim Essen im Kreis seiner Freunde, abgeholt von Mable.

Winter 2014


Und was macht er jetzt?
Er steht und springt mit allen Amselhofer Freunden- derer im Himmel schon viel mehr als auf unserem Hof sind- glücklich herum!
Und das ist meine feste Überzeugung

Ich melde mich bald wieder und wünsche  Euch
Jeden Tag ein Lächeln.
Bis bald
Merle


 

 

Das Buch ist derzeit nur direkt beim Amselhof verfügbar.

Alles nur aus Liebe
Das  Buch von Merle Kulenkampff und Senta Ziegler : "Alles nur aus Liebe"

Bestellungen:
Mail: amselhof.merle@aon.at

Tel: 0043664 / 76 99 125

Die Postadresse ist :
Amselhof
A 3820 Mostbach 15
 

 
 
 

und die Herzlichkeit der hier lebenden Menschen sind Gründe, warum sich viele Künstler, Freischaffende und Naturliebhaber in diese Region verliebt haben, sich eines der zahlreichen leerstehenden Häuser gekauft haben oder sich gar ganz hier niedergelassen haben, wie Merle Kulenkampff, die vor zweiunddreißig Jahren hier ihre Töpferwerkstatt eröffnete und mittlerweile an ihrem Amselhof zukünftige Pferdewirte ausbildet. Im Sommer bietet der Amselhof vor allem Kindern die seltene Möglichkeit in mitten von Katzen, Hunden, Kühen, Schafen, beim Töpfern, Reiten, Malen und Singen eine glückliche Zeit zu verbringen.

„Ich hab schon als Kind immer gehört, wie schön das Waldviertel ist.“ sagt Merle Kulenkampff, deren Eltern alle Hochzeitstage im Waldviertel verbracht haben. Weil der prominente Quizmaster das Land liebte und hier ungestört seiner Wege ging. „Das Waldviertel ist ein ehrliches Land, der Schnee ist weiß, den ganzen Winter, die Wiesen grün, den ganzen Sommer lang. Die Natur hat hier noch die Kraft.“, so ihr Resümee.

Neben der Freiheit, hier mit allerlei Getier in Frieden leben zu können, ist für Merle Kulenkampff das Farbenspiel der Jahreszeiten das Schönste am Waldviertel

 

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